Skip to main content
28. Februar 2017

Eurofighter: FPÖ verhandelt mit Grünen über U-Ausschuss

HC Strache: „Manchmal muss man auch einen hässlichen grünen Frosch küssen!"

Die FPÖ wird morgen mit ihrem Verhandlungsteam mit den Grünen über einen Untersuchungsausschuss sprechen, um den Beschaffungsvorgang des Eurofighterankaufs zu klären. Aufgrund einer Strafanzeige steht bekanntlich eine arglistige Täuschung im Raum. Der Beschluss wurde vom Freiheitlichen Parlamentsklub einstimmig gefasst, stellte FPÖ-Obmann HC Strache bei einer Pressekonferenz klar.

FPÖ will Schaden von Österreich abwenden

Anknüpfen will die FPÖ vor allem dort, wo der erste U-Ausschuss im Jahr 2007 vom damaligen Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) abgedreht wurde. Es soll aufgrund diverser Verjährungsfristen so rasch wie möglich ein Ergebnis erzielt werden, die FPÖ werde aber nicht "die Katze im Sack" kaufen und keiner "Ego-Show" für einen Herrn Pilz zustimmen, so HC Strache. „Es wird keine Liebesheirat zwischen mir und Pilz werden, manchmal muss man aber einen hässlichen grünen Frosch küssen, auch wenn daraus nie ein Märchenprinz wird!“, so der FPÖ-Obmann. Beim Nationalen Sicherheitsrat, der wegen der Eurofighter-Causa heute tagte, seien zahlreiche neue Details präsentiert worden. Drei bis vier neue Punkte waren aus Sicht der FPÖ dabei. Auch Pilz selbst habe neue interessante Informationen geliefert, welche die FPÖ rasch bewerten werde. Der FPÖ jedenfalls geht es darum, Schaden von Österreich abzuwenden. Etwa 200 Millionen Euro könnten von der Firma Airbus zurückgeholt werden. HC Strache vermutet außerdem, dass die Regierungsparteien kein Interesse an Aufklärung hätten und sich in eine Neuwahl stürzen wollten. 


© 2017 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.