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18. Mai 2017

FPÖ-Pisec: WKÖ hat den Kontakt zu Österreichs Klein- und Mittelbetrieben verloren

„Mit dem kuriosen Modell ‚Freihandelsabkommen lösen alle Probleme‘ hat sich die WKÖ als Interessenvertretung einmal mehr ad absurdum geführt“

Wien (OTS) - „Es zeigt sich wieder einmal, dass die technokratisch geführte WKÖ nicht im Stande ist, sich um die Interessen ihrer Zwangsmitglieder zu kümmern und auf deren Probleme ernsthaft einzugehen. Es kann nicht sein, dass TTIP und CETA als Problemlösungsmodell Nummer eins für Österreichs Wirtschaft verkauft werden, genau so wird es aber – auch in diversen Vorträgen – seit mehr als einem Jahr propagiert. Vielmehr hätte man endlich Akzente setzen müssen, die gegen die enorm hohe Steuer- und Abgabenbelastung in Österreich wirken“, betonte heute FPÖ-Bundesrat und Industriesprecher Mag. Reinhard Pisec, Obmann-Stellvertreter der Sparte Industrie in der Wiener Wirtschaftskammer.

„Mit Showeffekten ist den österreichischen Klein- und Mittelbetrieben sicherlich nicht geholfen, schon gar nicht, wenn TTIP und CETA als heilsbringender Motor für Österreichs KMU verkauft werden. Das ist eine völlige Verkennung der Fakten, nicht einmal fünf Prozent des österreichischen Außenhandels sind mit den USA und Kanada verbunden, sehr wohl aber vier Fünftel mit dem europäischen Binnenmarkt. Alle wichtigen internationalen Rankings zeigen, was die heimischen Wirtschaftstreibenden ohnehin aus Erfahrung wissen: Die viel zu hohe Steuer- und Abgabenbelastung ist das Hauptproblem Nummer eins für den österreichischen Wirtschaftsstandort. Die Spitzenvertreter in der WKÖ aber haben ganz offensichtlich den Kontakt zur KMU-Basis verloren“, so Pisec weiter.

„Mit dem kuriosen Modell ‚Freihandelsabkommen lösen alle Probleme‘ hat sich die WKÖ als Interessenvertretung einmal mehr ad absurdum geführt“, sagte Pisec.


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