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12. Oktober 2017 | Parlament

HC Strache: „Herr Kern, schämen Sie sich eigentlich nicht?“

Der FPÖ-Obmann kritisierte die Amtszeit von SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern und seine diesbezügliche „personifizierte Verantwortungslosigkeit“.

Einen Paukenschlag gab es heute im österreichischen Parlament: Heftige Kritik hagelte es von FPÖ-Obmann HC Strache im Zuge der Nationalratssitzung für SPÖ-Chef Christian Kern und seine Amtszeit als Bundeskanzler. Ausgerechnet Kern verlange eine Verantwortung für Österreich, obwohl er selbst die „personifizierte Verantwortungslosigkeit“ sei. Das Sündenregister der SPÖ spreche alle Bände: Dirty Campaigning mit Tal Silberstein, dubiose Firmenbeteiligungen, Bonzen-Limes, Kontakte zu fragwürdigen Personen aus Gusenbauers Milliardärsnetzwerk – ein völliges Führungsversagen in jeder Hinsicht. Auch als ÖBB-Chef hätte er keine Verantwortung gezeigt, sondern die illegalen Migranten quer durch Österreich chauffieren lassen. „Sie reden von Verantwortung? Ernsthaft? Sagen Sie, schämen Sie sich eigentlich nicht? Wir haben ja alle gedacht, dass die SPÖ mit Werner Faymann schon den Tiefpunkt erreicht hat, aber Sie unterbieten Ihren Vorgänger ja noch locker“, kritisierte HC Strache.

Österreich verdient einen Kurswechsel

Noch nie habe es in der Zweiten Republik einen Bundeskanzler gegeben, der Österreich und sein Ansehen so beschädigte. Bei der kommenden Wahl gehe es deshalb vor allem um Glaubwürdigkeit und nicht um leere Versprechen. Es gehe um das ehrliche Bemühen, schon längst überfällige Entscheidungen in allen Politikfeldern konsequent umzusetzen. „Österreich verdient einen Kurswechsel. Österreich verdient jemanden, der bereit ist, echte Verantwortung für die Bevölkerung zu übernehmen“, so der FPÖ-Obmann. Aus diesem Grund müsse man Reformen mit Augenmaß und sozialer Verantwortung zugunsten unserer Bevölkerung durchzuführen. „Aber das ist Ihr Problem, Herr Kern. Sie erkennen Probleme nicht zeitgerecht, dann folgt die Verharmlosung und Schönfärberei, und dann können die Symptome einer echten Krise nicht mehr verleugnet werden“, kritisierte der FPÖ-Obmann. Nur mit einer Stimme für die FPÖ könne man diese rot-schwarze Stillstandsregierung beenden und für mehr Fairness in Österreich sorgen. 


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