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13. Juli 2017

Vilimsky zu Kern: Asylvorschlag von Kern kurz vor der Wahl völlig unglaubwürdig!

Wien (OTS) - Die Forderung von Bundeskanzler Kern, Asylzentren in Afrika zu errichten, kommentierte heute der FPÖ-Generalsekretär und freiheitliche Delegationsleiter im EU-Parlament, Harald Vilimsky, als "kurz vor der Wahl völlig unglaubwürdig". Vor zwei Jahren war der Bundeskanzler selbst noch ein Willkommensklatscher. Jetzt kurz vor der Wahl versucht er - ähnlich wie ÖVP-Chef Kurz – für seine SPÖ zu retten, was noch zu retten ist“, sagte Vilimsky. Seiner Ansicht nach ist Kerns Wandlung vom Saulus zum Paulus eine Farce, um die drohenden Verluste der SPÖ bei den kommenden Nationalratswahlen doch noch zu verhindern. „Anscheinend klammern sich Kern und seine Genossen an den letzten Strohhalm, geben jetzt vor Freiheitliche Positionen zu vertreten, um nach der Wahl genauso weiterzumachen wie bisher “, stellte der FPÖ-Generalsekretär fest.

Die Forderung Kerns, EU-Mitgliedsländer zu sanktionieren, die die Zwangsaufteilungen von Flüchtlingen nicht mittragen wollen, kritisierte der freiheitliche EU-Abgeordnete. „Es kann nicht sein, dass für die verfehlte Flüchtlingspolitik, für die SPÖ und ÖVP die Verantwortung tragen, Länder bestraft werden sollen, die diese Politik des Alleinganges stets abgelehnt haben. Es müsse unser vorrangiges Ziel sein, die 80 Prozent Wirtschaftsmigranten in ihre Heimatländer zurückzubringen“, so Vilimsky.

„Die Österreicher wissen, dass nur die FPÖ stets eine klare und unmissverständliche Linie in der Migrationskrise verfolgt hat. Wir sind dafür auch oft von den anderen Parteien kritisiert worden. Nur, wo FPÖ draufsteht, ist auch freiheitliche Politik drinnen“, betonte FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky.


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