Sa, 31.12.2011

Strache: Darabos ist rücktrittsreif - Heer muss gerettet werden

"Der SPÖ-Truppenversuch einen Zivildiener zum Verteidigungsminister zu machen ist kläglich gescheitert", sagte heute der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache der Darabos als rücktrittsreif bezeichnete, denn dieser sei dabei die Sicherheit Österreichs aufs Spiel zu setzen. Es sei mehr als unverantwortlich, wenn Darabos nun daran gehe die schweren Waffen des Heeres billigst zu verscherbeln und gleichzeitig eine Berufsarmee einführen wolle, so Strache. Alleine der Ausfall von rund 14.000 Zivildienern, der bei einer Abschaffung der Wehrpflicht schlagend würde, sei ein Mega-Gau für das österreichische Sozialsystem, sagte Strache, der davor warnte diesen billigen Wahlkampfgag des Wiener Bürgermeisters in die Realität umzusetzen. Es sei für die SPÖ an der Zeit sich von der unrealistischen Forderung nach einer Berufsarmee zu verabschieden, so Strache. Alle vergleichbaren europäischen Staaten, die eine Berufsarmee eingeführt hätten, seien mit massiven Rekrutierungsproblemen konfrontiert. In Österreich werde dies nicht anders sein, warnte Strache. Ebenso absurd seien die Abverkaufs- und Schließungspläne des Verteidigungsministers, sagte Strache, der etwa auf Kanada verwies, das jüngst seine hochtechnisierten Leopard-Panzer verkauft habe und nun um viel Geld eben diese oder ähnliche Panzer wieder einkaufe. Auch die von Darabos geplante Schließung der Heeresspitäler sei ein irreversibler und völlig absurder Schritt, kritisierte Strache. Einerseits dienten diese Spitäler als Reservekapazität für Katastrophen, Seuchen und ähnliche Elementarereignisse und andererseits seien diese Heeressanitätseinrichtungen unverzichtbare Bestandteile der Sanitätsausbildung im Bundesheer, die sonst teuer extern eingekauft werden müsste, sagte Strache. Mit diesen jüngst bekannt gewordenen Plänen des Verteidigungsministers sei dieser endgültig rücktrittsreif, bevor er das Heer vollends ruiniert habe, forderte Strache den sofortigen Rücktritt dieses Ministers. "Das Heer muss im Interesse der österreichischen Bevölkerung vor Darabos geschützt werden", so Strache abschließend.

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