Di, 20.03.2012

Strache: Nowotny als OeNB-Chef endgültig untragbar!

Für FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache ist Ewald Nowotny als OeNB-Gouverneur untragbar geworden. Grund dafür: Die jetzt bekannt gewordenen skandalöse Aktivitäten des damaligen BAWAG-Chefs in der Causa BAWAG und Refco. Zudem hat Nowotny als BAWAG-Generaldirektor auch dem Swap-Spekulationsgeschäft der Stadt Linz seinen Segen erteilt. Kritik übt Strache auch an Nowotnys Beschwichtigungspolitik im Rahmen der Euro-Krise. Er vergesse offenbar die eigentliche Aufgabe der OeNB, nämlich die Geldwertstabilität. Nowotny habe ganz im Gegenteil die Politik der EZB, nämlich eine des billigen Geldes, mitgetragen. Die EZB schütte Geld aus wie aus dem Füllhorn, aber dadurch ändere sich nichts. Es sei nur eine weitere Stufe im unverantwortlichen Pyramidenspiel. Durch das Vorgehen der EZB, in deren Präsidium Nowotny sitze, werde die Gefahr einer Hyperinflation extrem erhöht. Nowotny habe auch als oberster Bankenaufseher komplett versagt. Die Ostgeschäfte der österreichischen Banken könnten im schlimmsten Fall unser ganzes Land in den Bankrott reißen, warnte Strache. Nowotny habe dem tatenlos und völlig desinteressiert zugesehen.

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