Fr, 30.03.2012

Strache: Treibstoffpreise - Ă–lmultis in die Schranken weisen!

Schluss mit Preistreiberei durch Spekulation - Meldepflicht fĂĽr Spritpreise mit 24 Stunden GĂĽltigkeit

FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache nennt die ausufernden Spekulationsgeschäfte auf den Rohstoffmärkten der vergangenen Monate und die Auswirkungen des schwachen Euro als Indikatoren für die explodierenden Treibstoffpreise. Es hätten sich nun auf dramatische Weise die Befürchtungen bestätigt, dass die Mineralölfirmen die Situation ausnutzen und auf dem Rücken der Österreicher Gewinnmaximierung betreiben. "Das trifft ganz gravierend die Wirtschaft - und hier vor allem die kleinen und mittleren Betriebe - genauso wie zehntausende Pendler, Familien und Pensionisten, die auf ein Kraftfahrzeug angewiesen sind", so Strache. Seitens der österreichischen Bundesregierung passiere wieder einmal gar nichts, um den explodierenden Spritpreisen entgegenzusteuern. Der FPÖ-Obmann geht heute mit dem Vorschlag an die Öffentlichkeit, Ölmultis in die Pflicht zu nehmen. Er legt der Bundesregierung folgendes Konzept nahe: "Täglich um 12 Uhr sollen die Benzinpreise für den nächsten Tag gemeldet werden müssen. Dieser von den Konzernen verlautbarte Preis muss mindestens 24 Stunden gelten. Nach Ansicht der FPÖ muss sich der Benzinpreis nach Angebot und Nachfrage bilden und nicht durch Spekulation und, wie es den Anschein hat, nach Ferienzeiten und Feiertagen", hebt Strache hervor. Neben dieser Maßnahme sei ebenso eine Entlastung der Autofahrer hinsichtlich einer Inflationsanpassung beim Kilometergeld - automatisiert mit jeweils dem 1. Jänner eines Jahres - vorzunehmen. Ebenso sei eine Anhebung des Pendlerpauschales unumgänglich, so Strache.

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