| Mi, 05.10.2011
Strache: SPĂ– steckt offenbar tief im Hochegger-Sumpf
Hässliches rotes Korruptionsgebäude
"Offenbar stecken nicht nur ÖVP und BZÖ, sondern auch die SPÖ tief im Hochegger-Sumpf", meint FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zu den jüngsten Enthüllungen, wonach im Jahr 2006 über Hocheggers Valora 20.000 Euro an die der SPÖ gehörende Echo-Werbeagentur geflossen sind. Hier handle es sich mit Sicherheit nur um die Spitze eines gigantischen Eisbergs.
Angesichts all der Enthüllungen der vergangenen Wochen und Monate ("7 Millionen für den Werner" etc.) müsse auch die wundersame Entschuldung der SPÖ näher untersucht werden, die innerhalb kürzester Zeit 600 Millionen Schilling Schulden abgebaut habe, so Strache. Es kämen immer mehr Bausteine zu Tage, die sich zu einem ebenso riesigen wie hässlichen roten Korruptionsgebäude zusammenfügen würden. Der FPÖ-Bundesparteiobmann erinnerte auch an die Euro 08, bei der die Telekom das Burgtheater vom Echo-Verlag angemietet habe. Der Echo-Verlag spiele insgesamt eine höchst dubiose Rolle bei den roten Finanztransaktionen. Auch die ÖBB sei von Faymann und Ostermayer genötigt worden, in dessen Medien zu inserieren.
Das alles erkläre auch, warum die SPÖ in der Frage der Reform der Parteienfinanzierung so auf der Bremse stehe und nur die Bundesparteien in die Regelungen aufnehmen wolle. Schließlich wolle sich die SPÖ gerade in Wien ihre Versorgungs- und Finanzierungsmechanismen nicht nehmen lassen, so Strache. Hier gebe es ein Firmengeflecht, das auch näher untersucht werden müsse. Eine Soko hätte hier gewiss ein interessantes Betätigungsfeld. |
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