Do, 07.03.2013

Strache: Kaum Teilnehmer an der Posse um Volksbefragung

Boykott-Aufruf der FPĂ– zeigt Wirkung - deutlich mehr Bedienstete als Stimmberechtigte in Annahmestellen

Die richtige Antwort auf Häupls falsche Fragen geben derzeit die Wienerinnen und Wiener: Sie werfen ihre Stimmzettel in den Mülleimer. Nach dem Boykottaufruf der Freiheitlichen finden sich nur vereinzelt Bürger ein, um sich an der Placebo-Befragung der Wiener SPÖ zu beteiligen. "Die Wienerinnen und Wiener haben erkannt, dass diese Aktion nur eine Verhöhnung der direkten Demokratie darstellt, die man nicht unterstützen soll", erklärt FPÖ-Bundes- und Landesparteiobmann Heinz-Christian Strache. Strache appelliert erneut an die Bürger, die an diesem von Häupl erzwungenen Kasperltheater nicht teilnehmen, die Stimmzettel mehrfach zu zerreißen: "Das schließt einen Missbrauch aus. Das undemokratische Wiener Volksbefragungsgesetz ermöglicht nämlich, dass Stimmen auch noch Tage nach Ende der Befragung nachgereicht werden können. Intakte Stimmzettel könnten von anderen ausgefüllt werden."

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