| Mo, 27.05.2013
Strache: Gruppenbesteuerungs-Privileg für Banken abschaffen
Faymanns Bankenabgabe ist reine Belastungssteuer für Bankkunden
Klar ablehnend äußerte sich der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache zu der von SPÖ-Bundeskanzler Faymann geforderten Verlängerung der Bankenabgabe. "Das ist nichts anderes als eine Steuer für Bankkunden, denn selbstverständlich werden die Banken die so entstehenden Zusatzkosten an die Kunden weiter geben", zeigte Strache den Pferdefuß des SPÖ-Wahlkampfgags auf.
Besser sei es, die Privilegien der Banken, wie etwa die Gruppenbesteuerung, zu streichen, so Strache. "Durch die Gruppenbesteuerung haben sich die heimischen Banken in den letzten Jahren Milliarden Euro erspart", so Strache. "Während Herr und Frau Österreicher brav Einkommensteuer zahlen, werden gigantische Summen an Banken wie RLB und Erste Bank überwiesen. Aktuell hat der österreichische Steuerzahler unglaubliche 21 Milliarden Euro in die heimischen Banken gepumpt", zeigte Strache auf. "Gleichzeitig lassen sich die Bank-Vorstände Gehälter in Millionenhöhe auszahlen, wie der zuletzt wegen Steuerhinterziehungsvorwürfen zurückgetretene Vorstand der Raiffeisen Bank International, Herbert Stepic", so Strache
"Wir erwarten, dass Faymann eine Gehaltsdeckelung bei jenen Bankmanagern einführt, die vom österreichischen Steuerzahler Geld bekommen haben, und sich nicht für eine Steuer ausspricht, die die Bankkunden zu tragen haben", so Strache. |